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Frauen in der IT. Warum hybrides Arbeiten für Unternehmen und Mitarbeiter neues Potential schafft

Eva Janik
11.01.23 10:55

Women in IT
Alexandra Sieron, Director Marketing

Von der Hauptstadt in die Domstadt

Dass der Traumjob und die Traumstadt längst nicht mehr den gleichen geografischen Anker haben müssen, wissen wir nicht erst seit der Pandemie. Trotzdem scheint es so, dass viele Unternehmen erst jetzt gelernt haben, über ihren Tellerrand zu blicken und ihre Türen auch für Bewerber:innen zu öffnen, die nicht zwingend „um die Ecke“ wohnen.

Und genau dieser Blick öffnet nicht nur neue Türen, er kann auch für einen frischen Wind in der Unternehmenskultur sorgen. Ein Positiv-Beispiel ist Alexandra Sieron. Als Director Marketing leitet sie ein 5-köpfiges Team bei DRACOON, das sich um die Kommunikation, relevanten Content, das Digitale Marketing, die Lead-Generierung und strategische Marketingthemen und viele weitere Bereiche kümmert, und bringt seit ein paar Monaten Berliner Luft nach Regensburg.

Im Rahmen unserer digitalen Reihe "Women in IT" haben wir sie interviewt und mit ihr über das Potential gesprochen, das hybrides Arbeiten mit sich bringt. 

Einmal um die halbe Welt

Die 42-jährige Wahlberlinerin hat sich in ihrer Vergangenheit schon mit vielen Themen beschäftigt. Und rückblickend kann sie sagen, dass sie definitiv keine dieser Erfahrungen missen möchte. Sie studierte zuerst Lebensmittelchemie, dann Soziologie, bevor sie über einen Schlenker in VWL schließlich im Fach BWL landete, das sie dann auch mit Diplom abschloss. Ihr Studium verdiente sie sich mit Jobs in der gehobenen Berliner Gastronomie und sogar ein paar Monate in einer New Yorker Bar, in den Semesterferien gewann sie über verschiedene Praktika (von Financial Advisory in San Francisco, dem Lafayette Berlin, einer Film- und Fernsehproduktion übers Marketing) viel (Lebens-)Erfahrung - und hatte dabei sogar die Chance, die Welt ein bisschen zu erkunden. Nachdem schon ihre ersten Praktika während ihrer Zeit als Chemie-Studentin eher marketinglastig waren, war der finale Wechsel in den Bereich BWL auch kein Zufall mehr.

Ihr letztes Praktikum absolvierte sie bei zanox, einem Affiliate Netzwerk, in Chicago. Während dieser Zeit schrieb sie ihre Diplomarbeit und trat anschließend auch bei zanox ihre erste Festanstellung an. In diesen neun Jahren kümmerte sie sich um Events, PR, Content, International Marketing und leitete zuletzt dort das Marketing-Team. Nach diesen weitschichtigen Erfahrungen landete sie schließlich bei SER, Europas größtem Software-Hersteller für Content Services. Bei SER baute sie nicht nur das internationale Marketing auf, sie packte auch aktiv im Produktmarketing mit an und trieb die Analyst Relations mit Gartner und Forrester voran.

Im Sommer 2022 führte sie ihr Weg nach Regensburg und damit direkt in die Marketingleitung bei DRACOON. Ihr voran folgte Morad Rhlid, der ebenfalls seit 2022 die Geschäftsführung von DRACOON ergänzt und zuvor ebenfalls bei der SER tätig war. Er schlug ihr die offene Stelle und sie ergriff (zum Glück des Teams) die Chance, die sich ihr bot.

Alexandra_Sieron_0147

 Die Position und das Unternehmen haben mich neugierig gemacht. Nachdem ich mit dem Beiratsvorsitzenden, den beiden anderen Geschäftsführern und dem Team gesprochen hatte, haben mich auch das Produkt, die Erfolgsstory und die neuen Herausforderungen überzeugt. Nach einem knappen halben Jahr kann ich nur sagen, dass ich meine Entscheidung nicht bereut habe und ich begeistert bin, mit wie viel Know-how, Innovation, Teamgeist und Freude DRACOON weiterwächst und seine Fühler nach den gesetzten Zielen ausstreckt.

 

Welche Rolle spielte der Faktor „Homeoffice“ bei deiner Jobwahl?

„Homeoffice ist eine wunderbare Sache, aber für mich ist die Mischung wichtig. Denn nur im Büro, wenn man sich auch persönlich sieht, entsteht ein Team-Gefühl. Sonst arbeitet jeder einfach vor sich hin. Der Austausch und die Kommunikation untereinander sind ein wichtiger Faktor für eine fruchtbare und aufrichtige Zusammenarbeit, denn nur so kann man auch gemeinsame Ziele und Werte entwickeln. Ich bin schon vor DRACOON in den Genuss des hybriden Arbeitens gekommen und fand diese Option absolut wertvoll, als ich mich nach der Geburt meiner Tochter relativ schnell dazu entschieden hatte, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen. Ohne Homeoffice wäre das zu dem Zeitpunkt kein Thema für mich gewesen. Aber ich habe auch in dieser Zeit den persönlichen Austausch vermisst. Deshalb ist es mir total wichtig, regelmäßig im Büro zu sein, die Kolleg:innen vor Ort zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen.“

 Ist die Distanz Berlin – Regensburg für dich ein Hindernis oder zeitgleich eine Chance?

„Wenn es ein Hindernis gewesen wäre, wäre ich vermutlich gar nicht erst für den Job angetreten. Für mich ist es in vielerlei Hinsicht eine tolle Chance. Zum einen finde ich die Arbeitszeit im Zug sehr produktiv. Zum anderen ist es toll für Kind und Papa, dass sie eine ganz intensive, gemeinsame Zeit zu zweit haben. Ich merke, dass es den beiden in ihrer Beziehung echt guttut, wenn ich mal nicht dabei bin. Das finde ich sehr schön. So kann ich es auch für mich genießen, wenn ich über Nacht in Regensburg bin, denn dadurch ergeben sich für mich wieder neue Freiräume.  Wenn ich in Regensburg bin, kann ich mich nochmal anders auf die Arbeit fokussieren und die Zeit auch mal mit dem Team für einen gemeinsamen Abend nutzen oder mal zum Yoga oder zur Massage gehen. Standardmäßig bin ich zwei bis drei Mal im Monat und sonst nach Bedarf in Regensburg.“

Wie steuerst du die Zusammenarbeit in deinem Team?

„Auch wenn wir nicht immer alle gemeinsam im Büro sind, haben wir einen guten Weg gefunden, uns auszutauschen und unsere Themen voranzubringen. Wir hatten kurz nach meinem Start gleich einen wirklich spannenden und ergiebigen Workshop zusammen in Berlin und in dem Rahmen die Fokusthemen und Schwerpunkte bis Ende 2023 definiert. Mit diesem Flow geht es jetzt weiter in die Umsetzung. Aber auch abseits solcher Workshops stehen wir in engem Austausch und haben mehrmals die Woche Stand-ups und Team-Meetings. Abgesehen davon besteht immer die Möglichkeit zu einem kurzfristigen, direkten Austausch und in regelmäßigen One:Ones. Um den Überblick über die Aufgaben und die Zuständigkeiten zu behalten, arbeiten wir im Team mit Jira-Tickets. Im Allgemeinen bin ich aber eher für Empowerment als für Micromanagement. Da fällt das „Steuern“ dann eher in den Bereich „Sparringspartner“ für mich.“

Was begeistert / fordert dich besonders an deinem Job? 

„Ich liebe es, mit Menschen zusammen zu arbeiten und hoffe, dass ich das auch mit meinem Team teilen kann. Im Marketing agiert man als wichtiger Knotenpunkt innerhalb des Unternehmens, aber auch als Sprachrohr in den Markt. Ich finde es großartig, dass man im Marketing eine Vielzahl von Themenfeldern mit den unterschiedlichsten Anforderungen bedient und die stetig weiterentwickeln kann – da gibt es jeden Tag etwas zu lernen und es bleibt immer spannend, weil sich Routinen nur zu einem gewissen Grad einstellen. Natürlich ist es bei all der Agilität, die es benötigt, auch wichtig, Ziele und Fokusthemen zu definieren. Es ist ein schöner Weg, eine gemeinsame Marschrichtung und die richtigen Stellschrauben für die Fortsetzung und den Ausbau einer Erfolgsstory zu finden. Wenn man dann noch die Erfolge messbar und erlebbar machen kann, sind das definitiv meine persönlichen Highlights, die mein Job so mit sich bringt. Alle Marketingmaßnahmen und Kanäle zu orchestrieren ist sicher auch eine Herausforderung, aber aus meiner Sicht auf jeden Fall eine positive und motivierende.“

Welches PLUS bringen Frauen aus deiner Sicht in Tech-Unternehmen ein?

  Ich finde es immer schwierig, wenn Frauen im Job denken, sie müssten sich noch härter als die Männer geben, um voranzukommen oder aufzusteigen. Ich setze da eher auf die Stärken, die man persönlich mitbringt – egal ob Mann oder Frau. Man sollte authentisch sein und mit gutem Beispiel vorangehen.“

Aber vielleicht bringen Frauen etwas mehr Emotion und Nahbarkeit in Tech-Unternehmen, stellen den Nutzen voran und lassen so die klassischen Tech-Lösungen etwas greifbarer werden.“

Was sind deine besonderen Skills, die du bei DRACOON einbringen wirst?

„Ich denke, dadurch, dass ich schon verschiedene Marketing-Positionen innehatte und so in den unterschiedlichen Themenfeldern selbst Erfahrung gesammelt habe, habe ich einen guten Überblick, was in den Bereichen gut funktioniert. Ich kann mich gut in IT-Themen eindenken und versuche dabei, immer den Kundennutzen im Blick zu behalten. Zudem habe ich viel und intensiv mit internationalen Analysten gearbeitet, was zukünftig sicher auch interessant für DRACOON sein wird. Aber neben fachlichen Themen finde ich Soft-Skills mindestens genauso wichtig, vor allem als Führungskraft. Da spielen in meinen Augen vor allem Enablement oder Empowerment des Teams und eine gewisse Begeisterungsfähigkeit eine große Rolle. Optimalerweise lebt man das mit Leichtigkeit vor.“

Was machst du am liebsten in der Zeit, die du nicht bei DRACOON verbringst?

„Die Zeit, in der ich nicht arbeite, verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Momentan ist der Spielplatz sowas wie mein zweites Zuhause oder wir haben andere Kinder zu Besuch. Dann spielen, basteln und malen wir zusammen. An den Wochenenden machen wir auch gern Ausflüge ins Grüne oder ans Wasser. Es ist also immer was los. Wenn dann noch Zeit bleibt, gehe ich gern zum Yoga – das wird nun oft auf die Mittagspause gelegt und könnte gern wieder regelmäßiger werden oder wir laden Freunde zum Abendessen ein – das Kochen habe ich aber weitestgehend delegiert (lacht).“

Alexandra Sieron mit ihrer Tochter

Wofür stehst du morgens gerne auf?

„Natürlich für meine Tochter, aber auch für mich selbst und die Menschen, mit denen ich in Interaktion trete. Ich denke, dass (fast) jeder Tag mit interessanten Erfahrungen und Erlebnissen aufwartet und man immer wieder etwas Neues lernt – egal auf welcher Ebene. Die Kommunikation und die Interaktion und das gemeinsame bzw. voneinander Lernen bereichern doch jeden Tag. Man muss nur offen dafür sein und vielleicht das ein oder andere Mal über seinen Schatten springen – auch beim Aufstehen. Es ist ja nicht so, dass man jeden Tag voller Energie aus dem Bett entschwindet. Aber mit der richtigen Einstellung gewinnt man über den Tag hinweg immer an Fahrt und man weiß, wofür man es tut.“

Was hast du dir für 2023 als persönliches Ziel gesetzt?

„Beruflich haben wir im Team für 2023 viele spannende Ziele und Themenschwerpunkte gesetzt. Es kommt sicher viel Arbeit auf uns zu, aber ich freue mich schon jetzt auf die Ergebnisse und die Sichtbarkeit, die wir damit weiter am Markt erreichen. Für mich persönlich wünsche ich mir weiterhin viel Energie und Motivation in allen Lebensbereichen. Und ich möchte mich gern mal wieder in die unzähligen neuen gastronomischen Angebote in Berlin stürzen und Regensburg noch besser kennenlernen.“

  Mir ist es wichtig, dass das Team gut aufgestellt ist und wir gern zusammenarbeiten. Ich möchte, dass der Arbeitsbereich und die Entscheidungskraft jedes Teammitglieds gestärkt und geschärft werden, damit alle effizient und mit Freude dabei sind."

 

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