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Wie deutsche Banken DORA-Compliance mit Datensouveränität erreichen

Wie deutsche Banken DORA-Compliance mit Datensouveränität erreichen

Deutsche Banken stehen vor einer doppelten regulatorischen Herausforderung. Der Digital Operational Resilience Act (DORA), der im Januar 2025 vollständig in Kraft getreten ist, verpflichtet Finanzinstitute zu umfassendem IKT-Risikomanagement, strukturierter Incident-Berichterstattung und einer strengeren Steuerung von Drittanbietern. Gleichzeitig verlangen nationale Vorgaben zur Datensouveränität sowie strenge Auslegungen der DSGVO, dass sensible Finanzdaten innerhalb Deutschlands oder zumindest in EU-kontrollierter Infrastruktur verbleiben.

Beide Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, ist keine rein organisatorische Aufgabe. Es erfordert klare architektonische Entscheidungen, technisch durchsetzbare Kontrollen und nachvollziehbare Prozesse.

Dieser Artikel zeigt, wie deutsche Banken DORA-Compliance mit Datensouveränität erreichen, indem sie sichere und überprüfbare Datenräume für sensible Inhalte schaffen, Zero-Trust-Prinzipien beim Austausch mit Drittparteien umsetzen und revisionssichere Audit-Trails etablieren, die beiden regulatorischen Rahmenwerken gerecht werden.

Executive Summary

Deutsche Finanzinstitute müssen die Anforderungen von DORA an die operative Resilienz erfüllen und gleichzeitig die strengen deutschen Vorgaben zur Datensouveränität einhalten. Dieses Spannungsfeld beeinflusst maßgeblich, wie Banken sensible Daten mit externen Dienstleistern, Wirtschaftsprüfern und Aufsichtsbehörden austauschen, wie Incident-Response-Workflows gestaltet werden und wie Auditfähigkeit sichergestellt wird.

Erfolgreiche Banken behandeln Datensouveränität nicht als nachgelagerte Zusatzanforderung, sondern als integralen Bestandteil ihrer DORA-Strategie. Sie setzen auf kontrollierte Datenräume mit fein granularen Zugriffskontrollen, eine lückenlose Protokollierung aller Dateiaktivitäten und automatisierte Compliance-Nachweise. Das Ergebnis ist ein konsistenter Ansatz, der regulatorische Risiken reduziert, Prüfungen beschleunigt und sensible Daten entlang aller Drittparteienkontakte schützt.

Zentrale Erkenntnisse

Erkenntnis 1: Deutsche Banken müssen das IKT-Risikomanagement von DORA mit nationalen Anforderungen an die Datensouveränität verzahnen. Sensible Inhalte dürfen beim Austausch mit Drittparteien ausschließlich innerhalb deutscher oder EU-kontrollierter Infrastruktur verarbeitet werden.

Erkenntnis 2: Zero-Trust-Prinzipien sind unter DORA essenziell. Zugriffe auf sensible Inhalte müssen kontextbasiert geprüft werden, inklusive Identität, Rolle, Gerätestatus und gegebenenfalls Standort.

Erkenntnis 3: Revisionssichere, unveränderbare Audit-Trails sind die Grundlage der DORA-Compliance. Jeder Zugriff, jede Freigabe und jede Dateioperation muss nachvollziehbar dokumentiert werden.

Erkenntnis 4: Drittparteienrisikomanagement endet nicht bei vertraglichen Regelungen. Banken müssen technische Kontrollen einsetzen, die den Zugriff externer Parteien auf sensible Datenräume klar begrenzen und überwachen.

Erkenntnis 5: Automatisierte Compliance-Prozesse reduzieren den Prüfungsaufwand erheblich und erhöhen die regulatorische Belastbarkeit.

Das Zusammenspiel von DORA und deutscher Datensouveränität

DORA schafft einen einheitlichen Rahmen für operative Resilienz im europäischen Finanzsektor. Banken müssen ihre IKT-Assets identifizieren und klassifizieren, strukturierte Incident-Response-Prozesse etablieren, regelmäßige Resilienztests durchführen und Drittanbieter systematisch überwachen. Diese Anforderungen setzen messbare Kontrollen, dokumentierte Abläufe und belastbare Nachweise voraus.

In Deutschland kommen zusätzliche Erwartungen hinzu. Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmer legen großen Wert auf Datenlokalisierung und transparente Datenflüsse. Auch wenn die DSGVO Datenübertragungen innerhalb der EU erlaubt, erwarten viele Institute, dass besonders schützenswerte Informationen in deutschen Rechenzentren verbleiben oder zumindest technisch eindeutig kontrolliert werden.

An dieser Schnittstelle stellt sich für Banken eine zentrale Frage: Wie lässt sich operative Resilienz über verteilte IKT-Strukturen hinweg sicherstellen, ohne die Kontrolle über sensible Daten zu verlieren? Die Antwort liegt in souveränen Datenräumen mit klar definierten Speicherorten, durchsetzbaren Zugriffskontrollen und vollständiger Nachvollziehbarkeit aller Aktivitäten.

Warum klassische Dateifreigaben regulatorisch nicht ausreichen

E-Mail-Anhänge, einfache FTP-Server oder Consumer-Cloud-Dienste werden den regulatorischen Anforderungen von DORA und den Erwartungen an Datensouveränität nicht gerecht. Diese Kanäle bieten keine konsistente Kontrolle über Speicherorte, keinen durchgängigen Schutz sensibler Inhalte und nur eingeschränkte Möglichkeiten zur revisionssicheren Protokollierung.

DORA verlangt jedoch vollständige Nachvollziehbarkeit. Werden Incident-Reports, Prüfungsunterlagen oder Kundendaten über unkontrollierte Kanäle geteilt, können Banken weder die Einhaltung von Zugriffsbeschränkungen noch die Datenresidenz belastbar nachweisen. Das erhöht das Risiko bei Prüfungen und kann zu regulatorischen Beanstandungen führen.

Auch im Drittparteienmanagement entstehen erhebliche Lücken. Selbst detaillierte Verträge ersetzen keine technischen Kontrollen. Ohne klar abgegrenzte Datenräume besteht stets das Risiko, dass externe Parteien Daten außerhalb genehmigter Umgebungen speichern, kopieren oder weitergeben.

Zero Trust beim Austausch sensibler Bankdaten umsetzen

Zero Trust bedeutet, keinem Zugriff grundsätzlich zu vertrauen. Jeder Zugriff wird überprüft, unabhängig davon, ob er von internen Mitarbeitenden oder externen Partnern erfolgt. Für den Austausch sensibler Inhalte heißt das, dass Authentifizierung, Autorisierung und Kontextprüfung bei jeder Aktion greifen.

Moderne Datenraumlösungen setzen auf starke Identitätsprüfungen, Mehrfaktor-Authentifizierung und kontextabhängige Zugriffsrichtlinien. Rollen, zeitliche Beschränkungen und Dateiberechtigungen werden fein granular gesteuert. So wird sichergestellt, dass externe Dienstleister, Prüfer oder Berater ausschließlich auf die Inhalte zugreifen können, die sie für ihre jeweilige Aufgabe benötigen.

Datensouveränität wird technisch durchgesetzt, indem Speicherorte klar definiert sind und Daten ausschließlich in deutschen oder europäischen Rechenzentren verarbeitet werden. Alle Datenbewegungen bleiben nachvollziehbar, unautorisierte Transfers lassen sich zuverlässig verhindern.

Revisionssichere Audit-Trails für DORA und DSGVO

DORA und DSGVO verlangen eine umfassende Dokumentation sicherheitsrelevanter Prozesse. Revisionssichere Audit-Trails bilden die Grundlage dafür.

Diese Protokolle erfassen sämtliche Dateiaktivitäten, darunter Uploads, Downloads, Freigaben, Änderungen von Berechtigungen sowie administrative Eingriffe. Die Logs sind unveränderbar, zeitlich exakt und maschinell auswertbar. Dadurch lassen sich Prüfungsanfragen effizient beantworten, ohne Informationen aus verschiedenen Systemen manuell zusammenführen zu müssen.

Durch die Integration in bestehende Sicherheits- und Monitoring-Prozesse können auffällige Aktivitäten frühzeitig erkannt und adressiert werden. Das stärkt nicht nur die Compliance, sondern auch die operative Resilienz.

Drittparteien sicher in DORA-konforme Prozesse einbinden

DORA stellt klare Anforderungen an den Umgang mit IKT-Drittanbietern. Banken müssen Zugriffe begrenzen, regelmäßig überprüfen und bei Bedarf schnell entziehen können. Sichere Datenräume ermöglichen genau das.

Für jede Drittpartei wird ein separater, klar abgegrenzter Datenraum eingerichtet. Zugriffe sind rollenbasiert, zeitlich begrenzt und vollständig protokolliert. Endet eine Zusammenarbeit, lassen sich Zugänge automatisiert sperren und Daten regelkonform archivieren oder löschen.

So behalten Banken jederzeit die Kontrolle über sensible Informationen und können regulatorische Anforderungen auch bei komplexen Lieferketten zuverlässig erfüllen.

DORA-Compliance und Datensouveränität mit DRACOON operationalisieren

Regulatorische Anforderungen entfalten ihren Nutzen erst dann, wenn sie im operativen Alltag konsequent umgesetzt werden. DRACOON unterstützt Banken dabei, DORA-Compliance und Datensouveränität praktisch und überprüfbar umzusetzen.

Mit DRACOON verwalten Banken sensible Informationen in sicheren, revisionssicheren Datenräumen und teilen diese kontrolliert mit internen und externen Beteiligten. Zugriffe erfolgen nach dem Zero-Trust-Prinzip und werden bei jeder Aktion überprüft. Rollenbasierte Berechtigungen, zeitlich begrenzte Freigaben und granulare Zugriffskontrollen stellen sicher, dass Drittparteien ausschließlich auf autorisierte Inhalte zugreifen.

DRACOON protokolliert sämtliche Dateiaktivitäten revisionssicher, darunter Uploads, Downloads, Freigaben, Berechtigungsänderungen und administrative Aktionen. Diese Audit-Trails dienen als belastbare Nachweise für interne Revisionen, Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsbehörden.

Datensouveränität wird technisch durchgesetzt. DRACOON wird in zertifizierten deutschen Rechenzentren betrieben oder als On-Premises-Lösung eingesetzt. Banken behalten damit die volle Kontrolle über Speicherort und Verarbeitung sensibler Daten und erfüllen hohe regulatorische Anforderungen an Datenresidenz und Nachvollziehbarkeit.

Fazit

DORA-Compliance und Datensouveränität lassen sich nicht getrennt betrachten. Deutsche Banken, die beide Anforderungen gemeinsam adressieren, profitieren von klaren Prozessen, reduzierter Komplexität und einer deutlich verbesserten Auditfähigkeit. Kontrollierte Datenräume, Zero-Trust-Zugriffe und revisionssichere Protokollierung bilden dabei die technische Grundlage.

Mit einem strukturierten Ansatz für den sicheren Datenaustausch stärken Banken nicht nur ihre regulatorische Position, sondern auch ihre operative Resilienz und das Vertrauen von Kunden, Partnern und Aufsichtsbehörden.

Mit DRACOON auf Kurs zur DORA-Compliance

Erfahren Sie, wie DRACOON deutsche Banken dabei unterstützt, DORA-Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig Datensouveränität sicherzustellen. Entdecken Sie, wie sichere Datenräume, granulare Zugriffskontrollen und revisionssichere Audit-Trails den regulatorischen Alltag vereinfachen.

Überzeugen Sie sich gerne selbst und testen Sie DRACOON 14 Tage lang kostenlos oder kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Häufig gestellte Fragen

Welche DORA-Anforderungen erfordern besondere Maßnahmen zur Datensouveränität?
Insbesondere DORA Artikel 17, 28 und 30 betreffen Protokollierung, Incident-Management und Drittparteiensteuerung. Da diese Prozesse häufig personenbezogene oder besonders schützenswerte Daten umfassen, müssen Banken sicherstellen, dass diese Informationen innerhalb deutscher oder EU-kontrollierter Infrastruktur verbleiben.

Wie unterstützt DRACOON Zero-Trust-Prinzipien im Kontext von DORA?
DRACOON setzt auf kontextbasierte Zugriffskontrollen. Identität, Rolle und Berechtigungen werden bei jedem Zugriff geprüft. Zusätzlich lassen sich Freigaben zeitlich begrenzen und granular steuern, sodass externe Parteien ausschließlich auf autorisierte Inhalte zugreifen können.

Ist der Einsatz einer Cloud-Lösung mit Datensouveränität vereinbar?
Ja, sofern die Lösung in zertifizierten deutschen oder europäischen Rechenzentren betrieben wird und klare technische Kontrollen zur Datenresidenz bestehen. DRACOON erfüllt diese Anforderungen und ermöglicht Banken eine souveräne Datenverwaltung.

Welche Rolle spielen Audit-Trails bei DORA-Prüfungen?
Revisionssichere Audit-Trails liefern den Nachweis, dass Zugriffe, Freigaben und Datenbewegungen regelkonform erfolgt sind. Sie sind ein zentrales Element, um DORA- und DSGVO-Anforderungen gegenüber Prüfern belastbar nachzuweisen.

Wie lassen sich Drittparteien sicher in DORA-konforme Prozesse integrieren?
Drittparteien sollten ausschließlich über klar definierte Datenräume eingebunden werden. DRACOON ermöglicht separate Datenräume mit individuellen Berechtigungen, zeitlichen Beschränkungen und vollständiger Protokollierung, sodass Drittparteienzugriffe jederzeit kontrollierbar bleiben.

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