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WeTransfer

So versenden Sie große Dateien - WeTransfer im Sicherheitscheck

Eva Janik
27.09.22 10:17

Der große WeTransfer-Sicherheitscheck

In aller Regel können Dateien mit einer Größe von mehr als 25 MB nicht im Anhang einer E-Mail versandt werden. Viele private Anwender und Unternehmen setzen deshalb auf den kostenlosen Filehosting-Dienst WeTransfer. Was sie jedoch kaum ahnen: Die Fähigkeiten dieses Dienstes sind begrenzt – vor allem dann, wenn es um den Schutz und die Sicherheit ihrer Daten geht.

Wer größere Dateien verschicken möchte, kommt mit der Anhang-Option seines E-Mail-Programms in aller Regel nicht sonderlich weit. Bei den meisten Anbietern ist bereits bei einer Größe von 25 MB Schluss.

Als Alternative stehen zahlreiche Dateitransfer-Lösungen unterschiedlicher Anbieter zur Auswahl. Mit Cloudspeichern, wie Google Drive, OneDrive oder Dropbox, Filesharing-Diensten, wie WeTransfer, Swisstransfer, Wikisend oder WeSendit, und Webspace-Anbietern wie Strato oder Ionos, lassen sich auch größere und größte Dateien problemlos versenden.

Besonders populär ist bei privaten Anwendern wie Unternehmen der Versand über den Dienst WeTransfer. In der Pro-Version können Nutzer hier sogar Datenpakete in einer Größenordnung von 200 GB schnüren. Jedoch: der Dienst erntet auch Kritik. Vor allem Datenschutz und Datensicherheit werden immer wieder in Frage gestellt. Ein Grund, den bekannten und beliebten Dienst einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

WeTransfer Funktionsweise

 

Wie funktioniert WeTransfer?

WeTransfer erlaubt das Versenden mehrerer Dateien mit einer Größe von bis zu 2 GB innerhalb von 24 Stunden an maximal drei Adressaten. Hierzu werden die Daten auf einen von WeTransfer gemieteten Server geladen. Im nächsten Schritt wird ein Link erzeugt, der automatisch an die Empfänger-Adresse versandt wird. Um an die gewünschten Informationen zu gelangen, muss die Zielperson lediglich den Link anklicken und dem Download zustimmen. Hierfür hat sie einen Woche Zeit. Danach werden die gespeicherten Daten laut Lösungsanbieter wieder gelöscht.

Angeboten wird der Dienst über die WeTransfer-Webseite. Nutzer müssen keine Software erwerben. Die Nutzung ist kostenlos und ohne Registrierung möglich.

Allerdings: Solo-Selbständige und Unternehmen, die mehr Kapazitäten benötigen und regelmäßig größere Datenmengen versenden, müssen das Pro- bzw. Premium-Paket erwerben. Die Pro-Version ermöglicht es, bei einer monatlichen Zahlung von 12 Euro (im Jahresabo von 10 Euro im Monat), Dateien mit bis zu 20 GB über den Dienst zu versenden und zu empfangen. Zusätzlich erhalten die Nutzer 1 TB Cloud-Speicher und Einblick in die Nutzung der hochgeladenen Dateien.

Die Premium-Version schließlich, bietet ein unbeschränktes Übertragungsvolumen und unbegrenzten Cloud-Speicher. Diese WeTransfer-Version schlägt mit monatlich 23 Euro zu Buche (im Jahresabo 19 Euro im Monat).

WeTransfer Schritt für Schritt

 

Dateien kostenlos versenden mit WeTransfer – so gehen Sie Schritt für Schritt vor

Einer der Vorteile des Filehosting-Dienstes WeTransfer ist, dass Dateien mit einer Größe von maximal 2 GB kostenlos und ohne komplexe Registrierung oder andere Zwischenschritte an den Empfänger versendet werden können. Sind die Dateien auf der Plattform angekommen, erhält der Sender umgehend einen Bestätigungslink.

Der Sender muss hierzu nur wenige Schritte beachten:

  1. Öffnen der Seite WeTransfer im Browser
  2. Nutzungsbestimmungen mit einem Klick auf „Ich akzeptiere“ bestätigen
  3. Option „Dateien hochladen“ wählen und Dateien bzw. Ordner, die versendet werden sollen, einfügen
  4. Unter „E-Mail an“ die E-Mail-Adresse des Empfängers angeben
  5. Unter „Deine E-Mail“ die eigene E-Mail-Adresse angeben
  6. Unter „Titel“ kann der Empfänger der Datei-Übertragung zusätzlich einen Titel geben
  7. Unter „Nachricht“ gibt es die Möglichkeit, dem Empfänger eine zusätzliche Notiz zukommen zu lassen
  8. Mit der Option „Senden“ wird der Vorgang abgeschlossen

Ist der Dateiversand eingeleitet, erhält der Sender einen Verifizierungscode an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse. Dieser Code muss dann wiederum auf der WeTransfer-Plattform eingegeben werden, sodass der Dienst die Identität des Nutzers bestätigen kann. Erst dann wird die Übertragung ausgeführt. Im Zuge dessen erhält der Sender einen Überblick über alle angegebenen Details der Datenübertragung. Dem Empfänger bleiben nun sieben Tage Zeit, um den via E-Mail erhaltenen Download-Link zu öffnen und die Dateien herunterzuladen. Danach wird die Übertragung automatisch gelöscht.

 

Alternative Option des Datentransfers: WeTransfer Download-Link erstellen

Wer den Prozess ein Stück weit anonymer gestalten möchte, hat die Möglichkeit, einen Download-Link erstellen zu lassen. Er erspart sich dann die Eingabe beider E-Mail-Adressen. Auch die Verifizierung der Senderidentität ist dann hinfällig.

Um den Link zu erstellen, muss nach dem Hochladen der Dateien auf die WeTransfer-Plattform lediglich die Option „Übertragungslink erstellen“ ausgewählt werden. Der erhaltene Link lässt sich in jedem Webbrowser öffnen, sodass er über diverse Kanäle an den Empfänger gesendet werden kann.

 

Vor- und Nachteile von WeTransfer

WeTransfer Vorteile

Das spricht für WeTransfer:

  • Einfachheit & Benutzerfreundlichkeit

WeTransfer funktioniert in der Gratisversion ohne Registrierung. In wenigen Schritten können Datenpakete von bis zu 2 GB versandt werden.

  • Schneller und unkomplizierter Datentransfer

Mit WeTransfer versenden Anwender keine großen Datenmengen, sondern lediglich Zugangslinks zu den gewünschten Daten in der Cloud. Dadurch kann der ‚Versand‘ großer Datenpakete schneller und unkomplizierter als via E-Mail erfolgen.

  • Kostengünstig
    Nutzer, die nur hin und wieder größere Datenmengen unter 2 GB verschicken müssen, erhalten mit der Gratisversion eine günstige Alternative zu Dropbox und Co.

WeTransfer Nachteile

Das spricht gegen WeTransfer:

  • Kein Schutz des Uploads über Passwörter

Wird die Gratis-Version von WeTransfer genutzt, gibt es keine Möglichkeit, den Upload mithilfe eines Passwortes zu schützen.

  • Zeitliche Beschränkung der Datenübertragung

Die Dateien stehen Nutzern nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Der Download-Link ist maximal sieben Tage lang gültig.

  • Speicherorte auch außerhalb der EU

WeTransfer hat seinen Sitz in den Niederlanden, allerdings werden Daten auch auf Servern in den Vereinigten Staaten hochgeladen. Dies bedeutet, dass der Patriot Act und der Cloud Act greifen – ein echtes Problem für den Datenschutz.

  • Sicherheitslücken in der Datenübertragung

Während das Hochladen der Daten auf die WeTransfer-Plattform ebenso wie das Versenden der Links in aller Regel verschlüsselt erfolgen, erhält der Empfänger die E-Mail unverschlüsselt. Somit besteht die Gefahr, dass sich Unbefugte zwischenschalten und auf die Daten zugreifen. Vom Versand unverschlüsselter sensibler Daten sollte daher bei WeTransfer abgesehen werden.

WeTransfer Sicherheit

 

Wie sicher ist die Nutzung von WeTransfer?

Wie bereits erwähnt, erfolgt die Datenübertragung via WeTransfer nur teilweise verschlüsselt. Die Zwischenspeicherung der Daten erfolgt sogar ganz ohne Verschlüsselung – auf den europäischen, wie auf den nicht-europäischen Servern. Somit erfüllt der Filesharing-Dienst die Anforderungen der DSGVO nicht in Gänze.

Anwender könnten zwar selbst zusätzlich Verschlüsselungsverfahren implementieren – für einen effektiven Schutz und eine funktionierende Datenübertragung sollten jedoch sowohl Sender als auch Empfänger dieselben Verschlüsselungsverfahren nutzen. Es empfiehlt sich daher, einen Blick auf mögliche Alternativen zu werfen.

 

WeTransfer Alternativen

 

WeTransfer-Alternativen im Überblick

Alternative 1: Terashare

Mit Terashare lassen sich Datenpakete in unbegrenzter Größe teilen. Dies funktioniert auf zwei Wegen: Daten bis zu 10 GB werden auf Terashare-Servern gespeichert und mittels eines Download-Links zur Verfügung gestellt. Größere Datenpakete verbleiben auf dem Rechner des Senders und können von dort aus heruntergeladen werden – allerdings nur zu den Zeiten, in denen dessen Rechner in Betrieb ist. Um den kostenlosen Dienst nutzen zu können, muss Terashare zuvor auf dem Rechner der Nutzers installiert werden.

Alternative 2: Wikisend

Wikisend kommt mit Passwortschutz für Uploads und der Möglichkeit, die Gültigkeit individuell einzustellen, sodass die Daten bis zu 90 Tage zum Download zur Verfügung stehen. Da der Datenaustausch hier auf eine Größe von 100 MB beschränkt ist, bietet sich diese Lösung leider nur für den Versand einzelner, kleinerer Dateien an.

Alternative 3: Sendanywhere

Sendanywhere steht nicht nur über den Browser, sondern auch als App für Mac, Windows, Android und iOS zur Verfügung. Hier lassen sich die Daten bis zu einer Größe von 1 GB als Code versenden. Dies bedeutet, dass der Empfänger die Informationen ausschließlich mittels eines für maximal zehn Minuten gültigen Zahlen- oder QR-Codes downloaden kann. Soll die Datei mehrere Personen erreichen, kann auch ein Share-Link eingerichtet werden, welcher 48 Stunden gültig ist.

 

WeTransfer DRACOON

 

DRACOON – die Alternative zum wirklich sicheren Speichern und Versenden großer Dateien

Um große Dateien mit externen Partnern vertraulich und sicher austauschen zu können, benötigen Unternehmen jedoch eine zuverlässigere Lösung als WeTransfer und Co.

 

  DRACOON bietet eine File Service Lösung, die das sichere Empfangen und Senden von sensiblen Daten gewährleistet und sich einfach in die bestehenden Geschäftsprozesse einbinden lässt. Alle Daten lassen sich bereits am Endgerät verschlüsseln, sodass sich die Schlüssel-Informationen auf dem Client befinden. Dritte sind daher nicht in der Lage, auf die gespeicherten Daten zuzugreifen. Die Lösung wird in ISO27001-zertifizierten Rechenzentren betrieben und unterliegt den strengen deutschen Datenschutzgesetzen.

 

Eine sichere Kommunikation wird außerdem über volle Nutzerkontrolle garantiert: So entscheidet der Anwender, wie lange die Datei verfügbar sein soll. Er kann die Informationen mit einem Passwort schützen oder die Anzahl der Downloads begrenzen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, einen Link zu versenden, über den Dateien sicher hochgeladen werden können. Detaillierte Berechtigungsprofile gewährleisten außerdem, dass nur autorisierte Nutzer Zugriff auf ausgewiesene Datenräume haben. Mit DRACOON für Windows/ Mac lässt sich DRACOON als Laufwerk implementieren, sodass auch große Dateien aus jeder Anwendung sicher gespeichert werden können.

Da Skalierbarkeit in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Anforderungen an eine passende Filesharing-Lösung ist, steht DRACOON-Nutzern unlimitierter Speicherplatz zur Verfügung. Darüber hinaus kann die Anzahl der internen Nutzer jederzeit aktualisiert werden und auch externe Anwender lassen sich unkompliziert einbinden.  

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